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KOPFSCHMERZ ADE!

Kopfschmerzen. Jeder kennt sie und fast jeder hatte schon einmal mit ihnen zu kämpfen. Bei Einigen sind sie stark ausgeprägt und treten regelmäßig auf, während andere nur selten mit dem quälenden Schmerz im Kopf konfrontiert werden.  Gemeinsam haben jedoch alle, dass man diese unangenehmen Attacken im Kopf, die individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können, so schnell wie möglich wieder los werden möchte. Doch wie entsteht Kopfschmerz, welche Arten gibt es und wie lässt er sich wirkungsvoll behandeln?


Wie entstehen Kopfschmerzen?

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Kopfschmerzen, den primären und den sekundären Kopfschmerz. Der sekundäre Kopfschmerz tritt als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen auf. Darunter fallen zum Beispiel Infektionen, Verletzungen am Kopf, Augen- oder Kiefererkrankungen, Tumore, Schädigungen der Wirbelsäule oder auch als Nebenwirkung bestimmter Arzneimittel.
Zu gut 90% sind Kopfschmerzen dem primären Kopfschmerz zuzuordnen. Hier ist der Kopfschmerz selbst die Erkrankung, dem keine Ursache zugeordnet werden kann. Migräne, Spannungskopfschmerzen oder auch der Clusterkopfschmerz fallen dem primären Kopfschmerz zu. Obwohl viel in diesem Bereich geforscht wird, ist die Entstehung noch nicht vollständig geklärt.


Welche unterschiedlichen Arten von Kopfschmerzen gibt es?

Um seinen Kopfschmerz richtig behandeln zu können, ist es wichtig zu wissen, unter welcher Art man gerade leidet. Die Symptome geben hier Aufschluss.

Spannungskopfschmerz:

Diese häufigste Art des Kopfschmerzes tritt meist beidseitig auf und kann entweder nur die Stirn-, Schläfen- oder Scheitelregion, oder aber den ganzen Kopf betreffen. Häufig ist der genaue Schmerzpunkt nicht eindeutig lokalisierbar. Der Schmerz selbst wird als dumpf, drückend oder ziehend beschrieben. Lärm- oder Lichtempfindlichkeit können manchmal auftreten. Erbrechen oder Übelkeit sind jedoch selten. Eine Attacke kann Stunden bis Tage dauern.

Migräne:

4–72 Stunden dauert ein typischer Migräneanfall, der bis zu sechsmal im Monat auftreten kann. Die pochenden, pulsierenden oder hämmernden Schmerzen treten einseitig auf und werden häufig von Lärm-, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen begleitet. In 10–15% der Fälle geht der Migräne die sogenannte Aura-Phase voraus. Vorübergehende Sehstörungen wie Flimmern, Schlieren, Linien, Gesichtsfeldausfälle, aber auch Kribbeln an Armen und Beinen können zur Migräne-Aura gehören. Es gibt bestimmte Faktoren oder Umwelteinflüsse, die das Auftreten eines Migräneanfalls begünstigen können. Dazu zählen: Hormonschwankungen bei Frauen (Menstruation, Menopause), Stress, bestimmte Nahrungsmittel (Käse, Rotwein), Änderung des Schlaf-Wach-Rhythmus, Flackerlicht, das Wetter oder auch Unterzuckerung.

Clusterkopfschmerzen:

Clusterkopfschmerzen kennzeichnen sich durch extrem starke, einseitige Kopfschmerzen im Bereich von Schläfe und Auge, die in einem bestimmten Zeitraum gehäuft auftreten. Die Attacken dauern zwischen 15 Minuten und drei Stunden an.

Medikamentenkopfschmerz:

Es mag paradox klingen, aber auch die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann Kopfschmerzen auslösen. Der Körper gewöhnt sich an die regelmäßige Schmerzmittelzufuhr. Verzichtet man darauf, reagiert der Körper mit Entzugserscheinungen, wie z. B. Kopfschmerzen. Greift man nun wieder zu Schmerztabletten, gerät man schnell in einen Kreislauf aus Medikamenteneinnahme und Entzugskopfschmerz. Irgendwann verselbstständigt sich der Kopfschmerz und wird zum Dauerkopfschmerz. Um eine Abhängigkeit zu verhindern, sollten Sie nicht öfter als an 10 Tagen pro Monat und höchstens an 3 aufeinander folgenden Tagen Schmerzmittel einnehmen. Insbesondere Mischpräparate aus verschiedenen Schmerzmitteln und Coffein bergen ein höheres Risiko für den schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz.

Wie lassen sich Kopfschmerzen behandeln?

In bestimmten Fällen gehört die Behandlung von Kopfschmerzen in ärztliche Hände. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie an mehr als 10 Tagen im Monat Kopfschmerzen haben, wenn Sie immer häufiger Schmerzmittel einnehmen müssen, wenn Sie gleichzeitig unter Nackensteifheit, Fieber oder Kurzatmigkeit leiden oder Ihre Kopfschmerzen gemeinsam mit Sehstörungen auftreten. Spannungskopfschmerzen, die nur ab und zu auftreten, lassen sich mit verschiedenen Präparaten behandeln. Als Schmerzmittel stehen hier Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure zur Verfügung. Das ausgewählte Schmerzmittel sollte immer so kurz wie möglich und nicht häufiger als 10-mal im Monat und nicht länger als 3 Tage hintereinander eingenommen werden. Das Einreiben von Schläfe, Stirn und Nacken mit Pfefferminzöl (nur das ätherische Öl der echten Pfefferminze) lindert bei vielen Betroffenen ebenfalls die Beschwerden.
Auch Migräne lässt sich mit Ibuprofen und Acetylsalicylsäure behandeln. Hier kann es bei Bedarf jedoch noch sinnvoll sein, vor der Einnahme ein Mittel gegen Übelkeit einzunehmen. Diese sogenannten Anti-emetika bekämpfen nicht nur die Übelkeit, sondern verbessern auch die Aufnahme des Schmerzmittels im Magen-Darm-Trakt. Die Therapie schwerer Migräneanfälle sollte immer in Absprache mit dem Arzt erfolgen.  
Sollten Sie sich nicht sicher sein, welche Art des Kopfschmerzes bei Ihnen vorliegt oder haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema, dann besuchen Sie uns doch in einer der vier Vietors Apotheken.

 

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