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Mineralien - winzige Stoffe, große Wirkung

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Teil 1: Magnesium

Magnesium zählt zu den essenziellen Mineralstoffen. Das bedeutet, dass es für unseren Körper lebenswichtig ist, unser Organismus es aber nicht selbst herstellen kann. Wir müssen es also täglich mit der Nahrung aufnehmen. Die Magnesiumzufuhr sollte demnach für gesunde Erwachsene bei 300–400mg pro Tag liegen.


Welche Aufgaben erfüllt Magnesium in unserem Körper?

ep 2018 02 mineralien 1 magnesium pic1Magnesium ist für mehr als 300 Stoffwechselprozesse im Körper von Bedeutung. Es ist nicht nur am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt, sondern auch an der Zellteilung, der Muskelkontraktion, der Nervenfunktion, der Regulation der Herzfunktion und des Blutdrucks, sowie am Glucosestoffwechsel. Magnesium ist zudem für die Freisetzung und Wirkung von Hormonen und Botenstoffen verantwortlich. Nehmen wir nicht genügend Magnesium zu uns, gerät der Körper in einen Magnesiummangel. Dieser Mangelzustand kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen.  Muskelkrämpfe, Verspannungen, Muskelzuckungen, aber auch Nervosität, Unruhe, Kopf- und Bauchschmerzen bis hin zu depressiven Verstimmungen und Herzrhythmusstörungen sind nur einige der Beschwerden, die bei akutem Magnesiummangel auftreten können.

Magnesium und die Muskeln

Magnesium ist an der Kontraktion und Entspannung der Muskeln, sowie an deren Energiestoffwechsel beteiligt. In den Muskeln wirkt Magnesium als Gegenspieler von Calcium. Liegen Magnesium und Calcium in einem ausgeglichenen Verhältnis vor, besteht ein Gleichgewicht zwischen Entspannung und Anspannung des Muskels. Liegt Calcium jedoch in erhöhter Konzentration in der Muskulatur vor, führt dies zu vermehrter Anspannung und Krämpfen. Magnesium reduziert den Calciumeinstrom in die Muskelzelle und hat somit einen entspannenden Effekt auf die Muskulatur. Insbesondere Sportler haben einen erhöhten Bedarf an Magnesium. Es empfiehlt sich daher nach intensiver sportlicher Betätigung, Magnesium in ausreichender Höhe einzunehmen. Sportler profitieren außerdem von der leistungssteigernden Wirkung von Magnesium, da der Energiestoffwechsel angekurbelt wird.

Magnesium und die Knochen

Etwa 60% des im Körper befindlichen Magnesiums ist im Knochen gebunden. Dort ist es essenziell am Aufbau des Knochens beteiligt. Liegt ein Magnesiummangel vor, so wird die Bildung von sogenannten Osteoklasten (= knochenabbauende Zellen) aktiviert. So ist ein niedriger Magnesiumblutspiegel auch immer mit einem erhöhten Osteoporoserisiko für Frauen in der Menopause assoziiert.

Magnesium bei Kopfschmerzen und Migräne

Eine ausreichende Versorgung mit Magnesium kann bei Kopfschmerzen und Migräneattacken hilfreich sein. Insbesondere bei Kopfschmerzen, die durch Verspannungen in der Nackenmuskulatur entstehen, kann Magnesium mit seiner muskelentspannenden Wirkung ein wahrer Wohltäter sein.
Auch Migränepatienten können von einer regelmäßigen Magnesiumeinnahme profitieren. Magnesium ist an der Erregungsleitung von Nerven- und Muskelzellen maßgeblich beteiligt. Ist nicht genügend Magnesium vorhanden, führt dies zu einer Übererregbarkeit des Nervensystems und der nächste Migräneanfall folgt.
Aufgrund dieser beruhigenden Wirkung auf das Nervensystem und wegen seiner entspannenden Eigenschaften kann Magnesium auch sehr gut zur Bekämpfung von Stresssymptomen und zur Beruhigung eingesetzt werden. So wird es unter anderem auch als Salz der „inneren Ruhe“ bezeichnet.

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Magnesium in der Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft und während der Stillzeit steigt der Bedarf einer Frau an Magnesium an. In der Schwangerschaft von 300 mg pro Tag auf 310 mg und in der Stillzeit sogar auf 390 mg. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Zum einen scheidet eine schwangere Frau aufgrund hormoneller Veränderungen mehr Magnesium über den Urin aus und zum anderen lagert das ungeborene Kind in den letzten drei Schwangerschaftsmonaten bis zu 7 mg Magnesium täglich ein. Auch Müdigkeit und Erschöpfung können durch die Einnahme von Magnesium deutlich gemildert werden. Besteht die Gefahr vorzeitiger Wehen, kann auch hier die muskelentspannende Wirkung von Magnesium genutzt werden.

 

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