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Husten

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Ein lästiger Begleiter in der Erkältungszeit

Husten ist hauptsächlich eines: lästig. Nachts raubt er uns unseren Schlaf, tagsüber kann er in regelrechte Hustenkrämpfe ausarten, die das Atmen nahezu unmöglich machen. Dabei stellt Husten jedoch eine sinnvolle Abwehrreaktion unseres Körpers dar, welche die Atemwege reinigen soll.


Was genau ist Husten?


Medizinisch gesehen ist Husten keine eigenständige Erkrankung. Er ist vielmehr ein Symptom dafür, dass in unseren Atemwegen etwas nicht stimmt. Oftmals sind Infektionen wie eine Erkältung, Bronchitis oder Grippe, Auslöser für den Husten.
Aber auch Asthma, Rauchen, Allergien oder Fremdstoffe, die auf die Schleimhaut der unteren Atemwege gelangen, können Husten entstehen lassen. Werden die Atemwege nun durch einen der genannten Faktoren gereizt, so wird ein Befehl an das Hustenzentrum weitergeleitet und ein Hustenstoß ausgelöst. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000 km/h wird die Atemluft dann aus der Lunge ausgestoßen.


Welche Arten von Husten gibt es?


•  Trockener Reizhusten (unproduktiver Husten)
Wie der Name „trockener Husten“ vermuten lässt, wird bei dieser Form des Hustens kein Schleim produziert. Gerade der Beginn einer Erkältungsphase wird oft von einem hartnäckigen Reizhusten begleitet. Entzündungsbotenstoffe reizen hier bestimmte Nervenfasern in den Atemwegen und lösen so den Hustenreiz aus. Der Husten klingt meist hart oder bellend und wird als quälend und anstrengend empfunden. Insbesondere in den Nächten leiden viele Betroffene unter regelrechten Hustenattacken, die ihnen die Nachtruhe rauben und einen erholsamen Schlaf nahezu unmöglich machen. Darüber hinaus kann Reizhusten auch durch Allergien, Asthma bronchiale oder als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten.

•  Verschleimter Husten (produktiver Husten)
Nicht selten verwandelt sich ein trockener Reizhusten in einen produktiven Husten. Infolge einer Entzündung produzieren die Bronchien vermehrt Schleim, welcher durch die normale Reinigungsfunktion der Atemwege nicht mehr beseitigt werden kann. Durch vermehrtes Husten wird der Schleim nun aus den Atemwegen transportiert. Da der Schleim einen guten Nährboden für Bakterien darstellt, ist es wichtig, das Abhusten zu unterstützen und nicht zu unterdrücken.


Wie kann man Husten behandeln?


Die Art des Hustens entscheidet über die Therapie. Grundsätzlich gilt: Leidet man schon seit längerem unter Husten und/oder treten Begleiterscheinungen wie Fieber oder Schmerzen am Brustkorb auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Um Reizhusten wirksam zu bekämpfen, stehen verschiedene Hustenstiller zur Verfügung, die darauf abzielen den Hustenreiz zu unterdrücken. Wirkstoffe wie Pentoxyverin oder Dextrometorphan unterbinden direkt im Hustenzentrum den Reiz. Es gibt sie in Form von Saft, Tropfen oder Lutschpastillen. Auch pflanzliche Hustenstiller auf der Basis von Eibisch, Isländisch Moos oder Huflattich haben sich als sehr wirksam erwiesen, indem sie sich wie ein Balsam schützend über die angegriffenen Schleimhäute der Atemwege legen, diese beruhigen und befeuchten.
Produktiver Husten sollte immer mit Schleimlösern behandelt werden. Wirkstoffe wie Acetylcystein oder Ambroxol lockern den Schleim und sorgen dafür, dass er nicht mehr so zäh ist. Bewährte pflanzliche Alternativen mit Thymian, Efeu oder Spitzwegerich wirken entzündungshemmend und fördern ebenfalls das Abhusten.


Unsere Tipps:


Dampfinhalationen: Das Inhalieren mit ätherischen Ölen (z.B. Kamillenextrakt) oder Salzwasser befeuchtet die Atemwege und hat eine entzündungshemmende Wirkung.
Husten- und Bronchialtee: Der Tee ist reich an ätherischen Ölen und erleichtert das Abhusten.
Thymian-Myrte Balsam für Kinder und Erwachsene von der Bahnhofapotheke:
Der Balsam wirkt wohltuend und befreiend, wenn er auf Brust oder Rücken einmassiert wird.

 

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