Elefantenpost

Krampfadern

Wenn die Venen schwächeln

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Krampfadern sind dauerhaft erweiterte, unregelmäßig geschlängelte Venen. Sie verursachen keine Krämpfe, sondern sind von dem im Mittelalter verwendeten Begriff „Krummadern“ abgeleitet. Ärzte sprechen auch von Varikose, Varicosis oder Varizen. Krampfadern sind weit verbreitet in der Bevölkerung, finden sich jedoch nicht nur an den Beinen, sondern können auch in anderen Körperregionen vorkommen, im Analbereich werden sie als Hämorrhoiden bezeichnet.


Eine primäre Varikose entsteht durch veranlagungsbedingte Venenschwäche mit weiteren Risikofaktoren wie fortgeschrittenes Alter, weibliches Geschlecht, Schwangerschaft oder Rechtsherzschwäche. Eine erbliche Komponente wird vermutet. Ein schwaches Bindegewebe sowie lange stehende oder sitzenden Tätigkeiten, Bewegungsmangel und Übergewicht fördern die Krampfadern. Eine sekundäre Varikose entsteht durch Venenthrombosen und einer nachlassenden Funktion der Venenklappen der tiefen Beinvenen (Venenklappeninsuffizienz).
Anzeichen für eine Krampfader- Erkrankung können folgende sein:


• Besenreiser, netzartige Krampfadern
• Spannungs- und Schweregefühl, Juckreiz
• Wärme- und Unruhegefühl
• Schmerzen
• Schwellungen (Ödeme)



Welche Art der Venenerkrankung vorliegt, sollte auf jeden Fall ein Arzt abklären, fachkundige Venenspezialisten sind die Phlebologen.
Der Arzt prüft besonders die Haut an den Beinen, betastet Mündungsstellen der oberflächlichen Venen ins tiefe Venensystem in den Leisten, Kniekehlen und an den Unterschenkeln. Außerdem tastet der Arzt die arteriellen Pulse ab mit dem Ziel, eine Durchblutungsstörung der Schlagadern (periphere arterielle Verschlusskrankheit) auszuschließen. Eine genauere Diagnosestellung ermöglicht die Ultraschalluntersuchung (Sonografie).

Wer gesunde Venen hat, kann folgende Maßnahmen ergreifen, um die Venenfunktion möglichst lange zu erhalten:


• Gewicht im Normalbereich halten
regelmäßig Ausdauersport, z.B. Walken
öfter mal die Treppe laufen, statt den Aufzug zu nehmen
Venengymnastik, 10 Minuten täglich
auf langen Reisen keine einengende Kleidung, öfter die Füße bewegen
Kneippanwendungen, kalte Unterschenkelgüsse

Venenmittel gibt es in Form von Sprays, Salben oder Gels zum Auftragen auf die Haut. Sie enthalten Rosskastanienextrakte, Rotes Weinlaub und Arnika. Sie können leicht abschwellend wirken und sind subjektiv wohltuend.
Tabletten oder Kapseln zum Einnehmen mit pflanzlichen Extrakten wirken antientzündlich, verringern die Durchlässigkeit der Gefäßwände und kräftigen diese. Mit einer Wirkung ist nach 2 bis 4 Wochen zu rechnen. Diese Mittel werden wegen fehlender Untersuchungen nicht in der Schwangerschaft empfohlen.
Die wichtigste und wirkungsvollste Maßnahme ist die Kompressionstherapie, die die Arbeit der Muskelpumpen und der Venenklappen unterstützt und somit den Blutfluss zum Herzen verbessert. Kompressionsstrümpfe gibt es in verschieden Längen und Stärken und können vom Arzt verordnet werden. Speziell ausgebildete Kolleginnen nehmen Ihre persönlichen Maße und lassen die Strümpfe nach Ihren Wünschen anfertigen.
In der nächsten Ausgabe unserer Elefantenpost können Sie diese Mitarbeiterinnen näher kennenlernen.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Ihr Team der Vietors Apotheken.

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